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Jüdische und Christliche Witze

Jüdische Witze

Gopmerz in seinem Garten in Fünfhaus

Gopmerz steht in seinem Garten in Fünfhaus, schmeißt eine Handvoll Münzen in die Luft und ruft: „Herr, mach, dass ich gewinn die Lotterie!“ Nichts geschieht. Das wiederholt er einige Wochen. Nach zwei Monaten tut sich plötzlich der Himmel auf und eine mächtige Stimme erschallt: „Gershon, gib mir a Chance, kauf dir a Los!“

 

Derschowitz beim Bezirksgericht

Der Advokat Samuel Derschowitz kommt zum Bezirksgericht Josefstadt: „Herr Rat, vor zwei Jahren hab ich eingebracht a Berufung - bis heut is nix geschehen. Jach mecht nachfragen, ob ich die Erledigung noch erleben werde?“ Darauf Richter Rohling erzürnt: „So seid ihr Juden! Vor 2000 Jahren habt ihr Christus zum Tod verurteilt und umgebracht, und jetzt wollt ihr unverschämte Forderungen stellen!“ Anwalt Derschowitz: „Was heißt umgebracht? Seine eigene Schuld! Hätt er gemacht eine Berufung beim Bezirksgericht Josefstadt - heit lebet er noch!“

 

Ein galizischer Jude beklagt sich

Zwi Rawitsch, ein galizischer Jude im Kaftan, mit langem Bart und mit Pejes, beklagt sich bei Sami Salomonowitz: „Der Antisemitismus wird immer schlimmer! Gestern bin ich in der Straßenbahn mit zwei Offizieren gefahren, die hörten nicht auf, über die Juden zu schimpfen.“ - „Nu - und was hast du gemacht?“ - „Nanu, ich habe mich gehütet, zu verraten, daß ich Jude bin!“

 

Der Rabbi im Gespräch mit Gott

Ein Rabbi sagt zu Gott: „Hilfe, mein Sohn ist Christ geworden, was soll ich bloß tun?“ Gott antwortet: „Mach dir nichts draus, mein Sohn ist auch Christ geworden.“ Rabbi: „Und was hast du getan?“ Gott: „Ich habe ein neues Testament geschrieben.“

 

Gerngroß und Herzmansky vor der Synagoge

Gerngroß und Herzmansky, Geschäftspartner, gehen zusammen abends zur Synagoge. Fünf Schritte vor der Synagoge bleibt Gerngroß plötzlich stehen und sagt: „Au, au, au, au!“ - „Was hast du denn?“ fragt Herzmansky. „Nu, habe ich vergessen den Tresor abzuschließen“, jammert Gerngroß. „Macht nichts“, sagt Herzmansky, „wir sind ja beide hier.“

 

Der strenge Vater Rosenzweig

„Mimi“, fragt Vater Rosenzweig streng. „Woher willst du wissen, daß Ephraim will dich heiraten?“ - „Nu“, sagt Mimi, „wenn ich mit ihm gehe einkaufen, findet er immer die billigsten Kleider nett.“

 

Bankier Löwenthal ist außer sich

Bankier Löwenthal ist außer sich vor Wut. „Hören sie, Hannah“, sagt er. „Habe ich heute morgen erfahren, daß sie sich gestern Abend verlobt haben mit meinem Sohn Leon. Wäre es nicht gewesen ehrlich und anständig, wenn sie mich zuerst gefragt hätten?“ - „Nanu“, sagt die frische Braut. „Hören sie zu, guter Löwenthal: Hab ich zwar lange geschwankt, aber dann habe ich mich doch entschieden für den Jüngeren.“

 

Yankel Broder und Pavel Katz in Venedig

Yankel Broder trifft seinen Freund Pavel Katz auf dem Markusplatz in Venedig. „Was machst du denn hier?“, erkundigt er sich. „Ich bin auf der Hochzeitsreise.“ - „Gratuliere! Und wo hast du deine Frau?“ - „Na hör mal, einer muß doch aufs Geschäft aufpassen.“

 

Grün geht zur Beichte

Grün geht zur Beichte in die Ruprechtskirche und sagt zum Priester: „Vater, ich bin achtzig Jahre alt, verheiratet, habe vier Kinder und elf Enkelkinder, und letzte Nacht hatte ich eine Affäre mit zwei achtzehnjährigen Mädchen. Ich hatte Sex mit beiden ... zweimal!“ Darauf der Priester: „Also mein Sohn, wann warst du das letzte Mal bei der Beichte?“ - „Nie, Vater, ich bin Jude.“ - „Also, warum erzählst du mir das denn?“ - „Ich erzähle es jedem!“

 

Beim Bombenangriff auf Tel Aviv

Arabisch-Israelischer Krieg. Bombenangriff auf Tel Aviv. Zalman Zelig sitzt im Keller und klärt: „Wenn die Engländer uns schon müssen schenken ein Land, das ihnen nicht gehört: Warum nicht gleich die Schweiz?“

 

Buchhinweis

Christof Habres (Hrsg.): Moische, wohin fährst du? Wien und der jüdische Witz. Metroverlag, 96 Seiten, 14,90 Euro.

Helmut Kohl hat einen kurzen, Arnold Schwarzenegger hat einen langen, Ehepaare benutzen
ihn gemeinsam, Madonna hat keinen und der Papst benutzt ihn nur ganz selten. Was ist das?

Christliche Witze 

 

«Unser Pfarrer ist wie der liebe Gott», sagt ein Kirchenbesucher, «am Sonntag ist er unbegreiflich, unter der Woche ist er unsichtbar.»

 

«Da behaupten die Leute immer wieder», ereifert sich der Pfarrer, «wir Geistliche könnten keine Kinder erziehen, weil wir selbst keine hätten – das ist aber gar nicht wahr!» In dieser k

 

Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme. Spöttisch meint der Pfarrer: «Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.» Darauf antwortet der Philosoph: «Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und plötzlich ruft: Ich hab sie!»

 

Nach der Kreuzigung Christi kommt Nikodemus zu Josef von Arimathäa und bittet ihn, sein reserviertes Grab für Jesus zur Verfügung zu stellen, doch dieser nennt Ausflüchte: «Ich brauche das Grab für mich und meine Familie.» – Darauf Nikodemus: «Stell dich nicht so an – ist doch nur übers Wochenende!»

 

 

Ein Pfarrer und ein Rabbi ziehen gleichzeitig in eine Kleinstadt. Nach ein paar Wochen kauft sich der Pfarrer ein neues Fahrrad.

Der Rabbi denkt sich: "Was der kann, kann ich auch" und kauft sich ebenfalls ein neues Fahrrad. Beide fahren zwei Wochen auf ihren Rädern, bis sich der Pfarrer entschliesst, ein Motorrad zu kaufen.

Der Rabbi kann es nicht fassen, geht zum nächsten Motorradhändler und kauft sich ebenfalls eins. Als der Pfarrer sich dann ein halbes Jahr später ein Auto kauft, muss der Rabbi natürlich sofort auch eins haben. So geschehen haben beide eine Woche später ein Auto vor dem Haus stehen.

Eines schönen Tages beobachtet der Rabbi, wie der Pfarrer einen Eimer Wasser über sein Auto schüttet. Empört rennt der Rabbi' in die Garage holt eine Motorsäge und sägt bei seinem Auto den Auspuff ab.

Der Pfarrer glaubt seinen Augen kaum, geht zum Rabbi und fragt:

"Ja bist Du denn bescheuert, was machst Du denn?"

Antwortete der Rabbi:

"Wenn Du Dein Auto taufen kannst, kann ich meins auch beschneiden!!!"